GDH-Test

Synonym Clostridium difficile, CDI, CDAD
Material frische Stuhlprobe
Versandbedingung

ACHTUNG: Geformte Stuhlproben werden als Untersuchungsmaterial von uns nicht akzeptiert. Die Untersuchung mehrerer Stuhlproben zur Erhöhung der Sensitivität ist umstritten und nicht zwingend erforderlich. Verlaufskontrollen sind nicht indiziert.

Ansprechpartner Frau Dr. med. M. Roch
Tel: 0371 333 34561
Laborbereich Mikrobiologie
Hinweis

Bem.: Für die Labordiagnostik der CDI wird immer eine ungeformte Stuhlprobe benötigt. Verschiedene Testformate mit unterschiedlicher Sensitivität und Spezifität stehen zur Verfügung. Wir führen den sehr sensitiven GDH-Test durch, der ein C.-difficile-spezifisches Antigen nachweist. Um falsch positive Ergebnisse des GDH-Tests durch apathogene toxinnegative CD-Stämme zu erkennen, führen wir bei positivem GDH-Test in der zweiten diagnostischen Stufe einen Toxin-Test durch. Nur bei diskrepanten Ergebnissen wird in der dritten Stufe mittels CD-Toxin-PCR, die wir als Referenzmethode ansehen, das endgültige Ergebnis ermittelt. Die CDI ist in Sachsen meldepflichtig. (Bundesweit nur die schwere CDI.) ; H: C. difficile bildet alkoholresistente Sporen. Händewaschen zusätzlich zur Händedesinfektion erforderlich. Beachten Sie die Vorgaben Ihrer Hygieneordnung.


Zusatzinformationen

Die Symptomatik der Infektion durch Clostridium difficile (CDI) reicht vom asymptomatischen Trägertum (80% im Neugeborenenalter, <5% bei Erwachsenen, bis 40% bei Hospitalisierten und auch Bewohnern von Pflegeheimen) über leichtere oder schwerere Diarrhöen bis hin zu schweren Krankheitsbildern mit paralytischem Ileus, toxischem Megakolon und Sepsis.

Als Risikofaktoren für eine CDI gelten u. a. die Antibiotikagabe, Krankenhausaufenthalte und fortgeschrittenes Alter.

Ein klinisches Problem stellt die Rekurrenzrate von bis zu 20% dar.



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Zentrum für Diagnostik GmbH am Klinikum Chemnitz