Opiate

Synonym
Material Urin 1 ml, Serum/Plasma 1 ml
Ansprechpartner Herr Dr. rer. nat. T. Böhle
Tel: 0371 333 32116 / 33458
Laborbereich Toxikologie
Methode KIMS
Häufigkeit täglich
Hinweis

Bem.: Nachgewiesen werden Morphin und strukturähnliche Substanzen, aber keine synthetischen Opioide. Nachweisbarkeit im Urin ca. 48 - 72 Std. nach Drogengebrauch.

Gleichzeitige Bestimmung von Kreatinin zum Ausschluss von Probenmanipulation wird empfohlen (2,5 - 25, Graubereich 0,9 - 2,5, sichere Verdünnung bei < 0,9 mmol/l). Urin kühl lagern! (Vermeidung von bakt. Zersetzungsprodukten)

Die Bestimmung im Serum/Plasma erfolgt nur qualitativ (positiv/negativ) bei einem cut-off von 300 µg/l, es ist im Vergleich zum Urin mit einer geringeren Sensitivität und einem kleineren Nachweisfenster zu rechnen!

 

Der Test ergibt ein vorläufiges Ergebnis. Im Bedarfsfall kann ein positiver Nachweis durch ein anderes, spezifischeres Analysenverfahren bestätigt werden

Indikation

Drogenscreening


Zusatzinformationen

Übermittelte semiquantitative Ergebnisse, die nahe des "Cutoff" liegen, müssen mit Vorsicht interpretiert werden, da aufgrund der unterschiedlichen Reaktionseigenschaften der einzelnen Substanzen des verwendeten Gruppentests und deren Konzentrationen im untersuchten Urin eine eindeutige Aussage im o. g. Bereich nicht möglich ist.

Opiate cut-off: 300 µg/l (Kalibrator: Morphin)

Kreuzreaktivitäten:

Codein: 134 %
Heroin (Diacetylmorphin): 82 %
6-Acetylmorphin (6-MAM): 78 %
Dihydrocodein: 59 %
Hydrocodon: 28 %
Hydromorphon: 21 %
Thebain: 25 %
Oxycodon: <0,4 % !




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Zentrum für Diagnostik GmbH am Klinikum Chemnitz